Das richtige Passwort

Größter Fehler im Bezug auf Passwörter:
Viele Nutzer verwenden bei mehreren Accounts dasselbe Passwort. Somit ist es potentiellen
Tätern möglich, mit einem erlangten Passwort einen maximalen Schaden anzurichten.
Die 5 wichtigsten Regeln beim erstellen eines Passworts:

 

1. Niemals den Nutzernamen, den tatsächlichen Namen, das Geburtsdatum oder andere
Informationen, die mit der eigenen Person oder dem genutzten Konto
zusammenhängen, als Passwort verwenden
2. Begriffe vermeiden, die aus einem Wörterbuch (egal welcher Sprache) stammen
(könnten)
3. Mindestens vier Arten von Schreibweisen verwenden, also groß/klein, Buchstaben,
Nummern und Sonderzeichen wie !@#%$*~;.
4. Dem Passwort eine Länge von mindestens acht (eher mehr) Zeichen geben
5. Niemals dasselbe Passwort für alle Konten verwenden.

Die am häufigsten verwendeten Passwörter überhaupt:
1. 123456
2. 123456789
3. 12345678
4. password
5. qwerty
6. adobe123
7. 1234567
8. 111111
9. 12345
10. 1234567890
11. 123123
12. iloveyou
13. 000000
14. 11111111
15. abc123

Allgemein:
Am häufigsten gehackt wurden die Dienste hotmail.com, gmail.com und yahoo.com. Die Daten
stammen zwar vorwiegend aus dem englischsprachigen Raum, weshalb zum Beispiel die
Buchstabenfolge „qwerty“ (deutsch = qwertz) aufgrund der anderen Tastaturbelegung häufiger
anzutreffen ist – es besteht aber kaum Hoffnung, dass deutsche Nutzer vorsichtiger sind.
Ist es sinnvoll, sein Passwort regelmäßig und vorsichtshalber zu ändern? Was in einigen Firmen
verpflichtend ist, ist in Security-Kreisen umstritten. Unter Umständen kann das sogar
kontraproduktiv sein.
In einigen Firmen gibt es die Vorschrift, dass Mitarbeiter regelmäßig ihr Passwort ändern müssen.
Das kann unter Umständen hilfreich sein, wenn zum Beispiel ein Netzwerk bereits kompromittiert
ist: Durch den regelmäßigen Passwortwechsel sperrt man Angreifer immer wieder aus.
Doch der britischen Communications Electronics Security Group (CESG), eine Abteilung des
Nachrichtendiensts GCHQ, zufolge, führe das in der Praxis nicht zu höherer Sicherheit. Mitunter
könnte eine derartige Anordnung sogar ein Sicherheitsrisiko darstellen: Damit man sich Passwörter
einfacher merken kann, neigt man dazu, das gleiche Passwort für mehrere Dienste zu verwenden
oder Passwörter nur minimal zu ändern. Ein zwangsweise neu gewähltes Passwort ähnelt also oft
dem vorherigen.

Gutes Aufwachsen mit Medien

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